Regionen und Reiserouten

Eine Kurzbeschreibung
Für jede Gruppe stellen wir ein spezielles Reiseprogramm zusammen, das auf die Zusammensetzung der Gruppe und die Wünsche der Veranstalter passgenau zugeschnitten ist.

Hier finden Sie eine Kurzbeschreibung der beliebtesten Regionen und Reiserouten.

Region Kaluga
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Kaluga, 190 km südwestlich von Moskau gelegen, hat ein gut entwickeltes Verkehrsnetz und eine industrielle Infrastruktur. Dank regionalen Investitionsprogrammen wurden in der Region viele Industriewerke gebaut, unter anderem mit ausländischem Kapital (z. B. das Automobil-Cluster mit seinen VW-, Volvo-, PSMA-Fertigungswerken).

Kaluga hat nicht viele Sehenswürdigkeiten, ist aber als „Wiege der Kosmonautik“ bekannt: In der Stadt lebte und forschte von 1892 bis 1935 der „Vater der sowjetischen Raumfahrt“, Konstantin Ziolkovsky. Das Museum der Kosmonautik in Kaluga ist das größte in Russland.

Standbild "Melkerin und Kuh", Umland von Kaluga
In 2019 waren in der Region Kaluga auf 1.123.500 ha bewirtschafteter Fläche (davon 840.400 ha Ackerland) 24% der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt. Die mit Abstand größten Erträge kommen aus Viehzucht und Milchproduktion. Per 1. März 2020 wurden in der Region Kaluga 202.700 Rinder gehalten, davon 86.900 Kühe. Im Ackerbau sind neben Getreide vor allem Kartoffeln und Gemüse die Hauptkulturen.

Die von uns alljährlich veranstaltete Leserreise für die Zeitung «Schweizer Bauer» hat seit 2003 Tradition. In all den Jahren haben wir verschiedene Regionen Russlands besucht, aber Kaluga steht immer auf dem Programm. Nebst einigen pressebekannten Dauerrennern wie «Schweizer Milch» und «EkoNiva» lernen unsere Gäste jedes Jahr wieder neue, nicht weniger interessante Betriebe kennen.

Seit 2016 kombinieren wir Kaluga mit Twer, Moskau und Sankt-Petersburg, das Besuchsprogramm wird ständig erneuert. Die gesamte Reise dauert zehn Tage, beinhaltet zehn bis zwölf Betriebsbesuche und sieben bis neun touristische Programmpunkte. Kaluga ist auch für Kurzbesuche geeignet (z. B. Moskau-Kaluga, drei bis vier Tage) und für verschiedene Teilnehmerkreise interessant, insbesondere für Fachleute im Bereich Viehzucht und Milchproduktion.
Region Woronesch
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Woronesch liegt 520 km südlich von Moskau. Die Stadt wurde 1586 gegründet und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zu fast 90% zerstört und nach dem Krieg wiederaufgebaut. Die Stadt ist eine der sechzehn Millionen-Städte Russlands mit 1,1 Mio. Einwohnern und verfügt über eine ausgeprägte industrielle Infrastruktur (Maschinenbau-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie).

Die Landwirtschaft spielt eine überaus wichtige Rolle: Woronesch gilt als Hauptstadt der Schwarzerde-Region, eine der Kornkammern des Landes. Wichtige Kulturen sind Weizen, Braugerste, Mais, Zuckerrüben und Sonnenblumen. Auch die Viehhaltung hat in den letzten Jahren stark zugenommen: Im Jahre 2019 sind in der Region Woronesch 525.000 t Fleisch und 968.000 t Milch produziert worden. In der Region Woronesch sind die Hauptverwaltung und der führende Betrieb des größten Milchproduzenten Russlands, der Unternehmensgruppe EkoNiva, angesiedelt.

Höhlenkloster Divnogorye, Ort Liski, Gebiet Woronesch
Das Gebiet von Woronesch erfreut sich größter Beliebtheit bei unseren Gästen - Agrarfachleuten aus Deutschland und der Schweiz. Die Region lässt sich gut in Programme verschiedener Dauer einbinden und mit anderen Reisezielen kombinieren. Zum Beispiel, haben wir in den vergangenen Jahren folgende Reisen für unsere Gäste veranstaltet:

  • Für die Hohenloher Molkerei im Jahr 2019 - vier Tage (Moskau - Gebiet Woronesch): zwei Betriebsbesuche + Stadtbesichtigung Moskau;

  • Für den Arbeitskreis Rother Laufställe & Verband der Landwirtschaftsmeister im Jahr 2019 - zehn Tage (Gebiet Woronesch – Moskau und Umland - Sankt-Petersburg und Umland): neun Betriebsbesuche + zwölf touristische Programmpunkte;

  • Für Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf 2018 - acht Tage (Gebiet Krasnodar - Moskau und Umland - Sankt-Petersburg und Umland): 17 Betriebsbesuche + fünf touristische Programmpunkte.
Region Twer
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Das Gebiet Twer nimmt eine Fläche von 84 201 Quadratkilometer ein (doppelt so groß wie die Schweiz), mit einer Bevölkerung von nur 1,3 Mio. Einwohnern (fast siebenmal weniger als in der Schweiz). Nur jeder Vierte wohnt auf dem Land. Das Gebiet verfügt über hohe Waldbestände, die Gegend ist überwiegend feucht und sumpfig.

Dank der zunehmenden staatlichen Förderung ist die Landwirtschaft in der Region Twer in den Jahren 2016-2019 um insgesamt fast 15% gewachsen.
Den Hauptanteil an der landwirtschaftlichen Produktion mit zwei Dritteln des Gesamt-Outputs nimmt die Viehzucht ein.

Kloster zur Heiligen Katharina, Twer
In der Pflanzenwirtschaft wird neben den traditionellen Kulturen wie Kartoffeln und Gemüse Flachs angebaut. Die Region verfügt über sechs Flachsverarbeitungswerke und einige wissenschaftliche Forschungszentren für Flachsanbau. Zahlreiche Flüsse und Seen bieten Platz für Fischzucht.

Ungeachtet der günstigen Verkehrsanbindung (das Gebiet Twer liegt direkt an der Verbindungsstrecke zwischen den beiden Hauptstädten Russlands und nur 90 km von Moskau entfernt) hat die Region ihren besonderen Provinz-Charakter aufrechterhalten: Alte Städtchen mit einzigartigem Flair und historischen Bauten, Klosteranlagen und entlegene Dörfer mit nur ein paar Einwohnern...

Leider machen die Weitläufigkeit der Region, ihre schwache Infrastruktur und der stellenweise schlechte Zustand der Straßen es dem Besucher schwer, die Schönheit der Region zu genießen und sich ein Bild von ihrer Landwirtschaft zu machen. Trotzdem ist es lohnenswert, hier einen Zwischenhalt von ein bis drei Tagen auf dem Weg von Moskau nach Sankt-Petersburg einzulegen, um sich die Gegensätze des großen Landes vor Augen zu führen.
Region Krasnodar
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Das Gebiet Krasnodar liegt im Süden Russlands. Die gleichnamige Hauptstadt der Region wurde 1793 von Schwarzmeerkosaken gegründet, heute zählt sie mehr als 930.000 Einwohner und ist das wichtigste Wirtschaftszentrum Südrusslands, besonders in Bezug auf Landwirtschaft und Logistik. Einer der größten Industriebetriebe ist das CLAAS-Werk. Pro Jahr werden hier 2.500 Mähdrescher und Traktoren hergestellt. In Krasnodar sind zwölf staatliche Universitäten angesiedelt, darunter die Kuban-Agrar-Universität.

Der Agrarsektor von Krasnodar ist stark entwickelt. Die Region verfügt über 4,75 Mio. ha landwirtschaftliche Nutzfläche und gilt als "die" Kornkammer Russlands. Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Produktion entfallen auf den Pflanzenbau. Das gemäßigt kontinentale Klima mit 750 mm Jahresniederschlag und die günstige Boden-beschaffenheit erlauben hier hohe Erträge.

Einer der größten Industriebetriebe ist das CLAAS-Werk. Pro Jahr werden hier 2.500 Mähdrescher und Traktoren hergestellt
Krasnodar nimmt heute landesweit den ersten Platz bei der Produktion von Weizen, Mais, Zuckerrüben und Reis ein. Sonnenblumen und Soja sind ebenfalls wichtige Kulturen. Es wird auch sehr viel Gemüse und Obst angebaut. An der Schwarzmeerküste hat sich in den letzten Jahren stark der Weinanbau entwickelt. In der Viehzucht ist vor allem Milch- und Fleischtierhaltung verbreitet, es wird aber auch Schweine-, Ziegen-, Schafs- und Geflügelzucht betrieben.

Leider ist Krasnodar ungeeignet für Kurzreisen: Es werden aktuell so gut wie keine Direktverbindungen von Europa nach Krasnodar angeboten, sodass die Region am besten über Moskau erreicht werden kann. Bei der Reiseplanung ist außerdem zu bedenken, dass die olympischen Objekte in Sotschi mindestens vier Stunden Fahrt von Krasnodar entfernt liegen, von den wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen - noch weiter.

Hier einige Beispiele für mögliche Reiserouten:
  • 2018 und 2019 haben wir für die Leser der Zeitung "Schweizer Bauer" Reisen in die Region Krasnodar veranstaltet (Krasnodar-Anapa-Sotschi), Dauer sechs/sieben Tage. Die Reise umfasste acht/sechs Besuche landwirtschaftlicher Betriebe und jeweils vier Sehenswürdigkeiten.
  • Für Herbst 2020 haben wir für diese Gruppe eine Reise in die Regionen Wolgograd - Krasnodar – Moskau und Umland mit einer Gesamtdauer von neun Tagen geplant. Es stehen elf Fachbesuche sowie acht touristische Veranstaltungen auf dem Programm.
  • Für Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben wir für Mai 2020 eine Reise mit dem folgenden Programm vorbereitet: Krasnodar und Umland Gebiet Woronesch - Moskau und Umland (sieben Tage, neun Fachbesuche, fünf touristische Programmpunkte).
Region Sibirien
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Die Reise nach Sibirien ist selbst unter unseren handverlesenen Reiserouten ein Juwel. Während der Reise erleben die Gäste die Eigenart und die Weite Sibiriens mit ihren Wäldern, Steppen, breiten Flüssen und dem einmaligen Baikal-See. Die besondere Atmosphäre der Dörfer erinnert an die Traditionen ihrer Gründer – der Übersiedler, Vertreter verschiedener Völker, nicht nur aus dem damaligen Russischen Reich, sondern auch Deutscher, die seit 1750 in mehreren Übersiedlungswellen nach Sibirien gekommen sind.

Die Städte Sibiriens sind Knotenpunkte der Industrie, Wirtschaft und Bildung, jede von ihnen hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, leider sind gut erhaltene historische Gebäude eher eine Seltenheit. Umso interessanter ist das Freilicht-Museum mit seinen traditionellen Holzhäusern, das auf der Strecke von Irkutsk zum Baikal-See liegt. Und, natürlich, ist ein wichtiger Anziehungspunkt Sibiriens die Transsib, die längste Eisenbahnstrecke der Welt.

Sibirien: Einmalige Atmosphäre der Dörfer
Diese Sehenswürdigkeiten kombinieren wir mit vielen Besuchen lokaltypischer landwirtschaftlicher Betriebe zu einem abwechslungsreichen Programm.

Sowohl das Russische Reich, als auch anschließend die Sowjetunion räumten der landwirtschaftlichen Entwicklung Sibiriens einen hohen Stellenwert ein. 1913 wurde die Landwirtschaft zum führenden Wirtschaftszweig der Region. Überschüsse – vor allem Weizen – wurden überregional und außer Landes abgesetzt. Mehr als 4.000 Butterwerke exportierten über 62.000 Tonnen Butter pro Jahr. Im Zuge der sogenannten Neuland-Gewinnungsaktion wurden im südsibirischen Steppengebiet seit den 1950-er Jahren mehrere Millionen Hektar Steppenland in Getreidemonokulturen umgewandelt.

Sibirien: Berdsches Gebirge Gebiet Nowosibirsk
Heute werden neben Getreide Zuckerrüben, Hülsenfrüchte, Sonnenblumen, Mais, Buchweizen, Raps etc., angebaut. Bei der Viehwirtschaft überwiegt Milch- und Fleischviehhaltung, es wird aber auch Schafs- und Schweinezucht sowie - etwas weniger – Geflügelzucht betrieben.

Fachliche Schwerpunkte unserer Programme bilden die landwirtschaftlich am besten erschlossenen Gebiete zwischen Nowosibirsk und Barnaul. Hier sind große Agrar-Holdings, verschiedene Zuchtbetriebe und Privatbauernhöfe angesiedelt.

Bei all ihrer Attraktivität kann die Sibirien-Reise gewisse Strapazen mit sich bringen. Hier macht sich der Unterschied zu Europa in Bezug auf Entfernungen besonders bemerkbar. Man muss sich auf lange Wege und teilweise schlechten Straßenzustand gefasst machen. Auch bereitet der Zeitzonenunterschied im Vergleich zum europäischen Teil Russlands Unannehmlichkeiten.

Daher empfehlen sich für diese Region Reisen mit längerer Dauer, mindestens sieben Tage, besser neun bis zehn Tage, wenn möglich – 14 Tage. Reisen nach Sibirien liegen außerdem wegen der Entfernung preislich höher als vergleichbare Reisen in europäische Regionen Russlands. Die Kombination mit europäischen Regionen Russlands (außer Moskau) ist nicht empfehlenswert, und wenn, dann im Vorfeld der Reise nach Sibirien.
Goldener Ring (Kostroma, Jaroslawl, Rostow, Uglitsch)
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Die Gebiete von Jaroslawl und Kostroma sind traditionelle landwirtschaftliche Regionen Zentralrusslands. Sie sind berühmt für die hohe Qualität ihrer Milchprodukte, in erster Linie Butter und Käse. Die Rinderrassen der Regionen Kostroma und Jaroslawl, die Romanov-Schafe und die Schweinerasse aus Breitovo sind in ganz Russland bekannt.

In beiden Gebieten werden Kartoffeln, Gemüse und Flachs angebaut. Obwohl in den letzten Jahren vor allem in Jaroslawl der Anteil der Industrie stark zugenommen hat, ist die Landwirtschaft, deren Produkte nach Moskau und in andere Städte Russlands geliefert werden, in beiden Regionen immer noch eine wichtige Einkommensquelle.

Rostower Kreml
Neben dem reichen fachlichen Programm gibt die Reise eine einmalige Möglichkeit, die Städte des Goldenen Rings zu besichtigen. In jeder dieser alten russischen Städte gibt es einzigartige historische und kulturelle Denkmäler von erstaunlicher Schönheit (viele von ihnen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe). Miteinander verbunden sind alle diese Orte durch die mächtige Wolga, den längsten und wasserreichsten Fluss Europas.

Die Reise in diese Region lässt sich gut um Moskau, Sankt-Petersburg, Twer, Kaluga erweitern. Eine ausgesprochen inhalts- und erinnerungsreiche Reise mit dem folgenden Programm haben wir für die Leser der "Bauernzeitung" (Schweiz) veranstaltet:

  • Kostroma und Umgebung - ein Tag (Besuch eines Bauernbetriebs, einer Elch-Farm und einer Teichwirtschaft, Abendessen mit Folklore-Begleitung) -
  • Jaroslawl und Umland -1,5 Tage (Treffen mit Vertretern der Gebietsverwaltung, Besuch eines Viehzuchtbetriebs, eines Familienbetriebs mit Gemüseanbau, der Baltika-Brauerei, Stadtbesichtigung, Wolga-Schifffahrt) -
  • Rostow und Umgebung - ein Tag (Besuch eines modernen landwirtschaftlichen Großbetriebs, Rostower Kreml, Besuch eines Klosters mit einer Selbstversorgungs-Farm in Rostow) -
  • Uglitsch - ein Tag (Besuch bei einem großen Biolebensmittel-Produzenten mit breiter Produktpalette) -
  • Moskau - 0,5 Tage (Stadtrundfahrt).
Moskau und Umgebung
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
Die Hauptstadt Russlands ist ohne Zweifel das wichtigste Industrie- und Finanzzentrum des Landes. Per November 2019 hatten 104 der 200 größten Betriebe Russlands ihren Sitz in Moskau. Moskau ist auch der Knotenpunkt der Wissenschaft, Bildung und Kultur: Die Stadt beherbergt über 150 Theater und 400 staatliche und private Museen. Im Jahr 2019 wurde Moskau von 25 Millionen Touristen besucht.

Allen Gästen, die wenigstens für einen halben Tag nach Moskau kommen, bieten wir eine Stadtrundfahrt mit den folgenden Highlights an: Der Rote Platz mit der märchenhaften Basilius-Kathedrale, die wieder aufgebaute mächtige Christi-Erlöser-Kathedrale, der vor kurzem eröffnete Park "Zaryadye"; die Stalin-Hochhäuser und die moderne Moskau-City; das Bolschoy-Theater; die Sperlingsberge mit ihrem einmaligen Stadtpanorama.

Moskau: Die Basilius-Kathedrale
Bei einem längeren Aufenthalt empfehlen wir eine Führung auf dem Kreml-Gelände - dem ältesten Teil der Stadt; eine Tour durch die Metro mit ihren palastartigen Stationen; einen Besuch der Allunionsausstellung und ihren Denkmälern im Baustil der sowjetischen Zeit, eine Schifffahrt auf der Moskva. Außerdem sollte man sich Zeit lassen für einen Bummel durch gemächliche Fußgängerzonen der Altstadt, mit ihren Souvenirläden und gemütlichen Restaurants, die zum Ausruhen bei einem Bier einladen.

Die meisten internationalen Russland-Flüge gehen nach Moskau, so dass die Stadt bei praktisch allen unseren Programmen Ausgangspunkt ist. Es erscheint daher nur logisch, direkt nach der Ankunft oder vor dem Abflug einen bis drei Reisetage dieser außergewöhnlichen Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten zu widmen.

Die Landwirtschaft des Moskauer Gebiets ist vielseitig und gut entwickelt, die Besichtigung der Betriebe stellt allerdings aufgrund relativ großer Entfernungen und permanent überlasteter Straßen in der gesamten Region ein logistisch schwieriges Unterfangen dar.
Daher wählen wir für Fachbesuche nur stadtnah gelegene Betriebe aus, wie, zum Beispiel, die Lenin-Sowchose, die nicht nur als Hauptlieferant von Erdbeeren für die Stadt gilt, sondern auch Obst, Beeren und Gemüse anbaut, über eine ausgesprochen moderne Milchverarbeitungs- und Saftproduktionsanlagen verfügt. Der Betrieb hat auch einen Streichelzoo, für die Mitarbeiter wurden beeindruckende soziale Einrichtungen gebaut.
Sankt-Petersburg und Umgebung
Landwirtschaft ***** Sehenswürdigkeiten ***** Logistik *****
"Venedig des Nordens", "Kulturhauptstadt Russlands", "Museumsstadt unter dem freien Himmel" – so wird Sankt-Petersburg genannt. 1703 vom Zaren Peter dem Ersten auf den Ufern der Newa gegründet, war die Stadt lange Russlands Hauptstadt. Hier haben Zaren ihre Paläste und Sommerresidenzen gebaut; die besten Architekten und Ingenieure der damaligen Zeit haben Kathedralen, Festungen, Kanäle und Brücken projektiert und errichtet. Das erste Museum Russlands wurde hier eröffnet, mehrere kamen hinzu, ihre Sammlungen sind enorm.

Sankt-Petersburg ist ausgesprochen beliebt bei Touristen, und diese Liebe ist verdient. Besonders viele kommen im Juni, während der Weißen Nächte, wenn es auch nachts so hell ist, dass man, wie die Stadtführer es anpreisen, „Zeitung lesen kann".

St. Petersburg: Mojka-Uferstraßen
Zum Zeitunglesen lässt unseren Gästen das intensive Besuchsprogramm normalerweise keine Zeit, denn allein bei der Stadtrundfahrt halten wir an der Isaak-Kathedrale - einem der größten sakralen Kuppelbauten der Welt, an der Ostspitze (Strelka) der Wassiljewski-Insel gegenüber der Eremitage, am Panzerkreuzer „Aurora" und anderen eindrucksvollen Denkmälern; besuchen die Peter-und-Paul-Festung mit ihren Grabmälern russischer Zaren; unternehmen eine Schifffahrt auf der Newa und den Kanälen und einen Spaziergang in den bezaubernden Parkanlagen Petershofs.


St.-Petersburg: Das Innere der Isaak-Kathedrale
Ein besonderes Highlight ist der Ausflug nach Zarskoe Selo (Zarendorf), der Lieblingsresidenz der Zarin Katharina der Großen, mit seinem weltberühmten Bernsteinzimmer. Außerdem unbedingt erlebenswert sind die berühmte Öffnung der Klappbrücken, pittoreske Folklore-Auftritte, die Besichtigung der Eremitage und vieles andere mehr…

Auf das Leningrader Gebiet entfallen nur zwei Prozent der landwirtschaftlichen Gesamtproduktion des Landes, auch innerhalb der Region nimmt die Landwirtschaft keinen bedeutenden Platz ein. Trotzdem sind im Leningrader Gebiet einige interessante landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt, vorwiegend im Bereich Milchviehhaltung, aber auch anderer Ausrichtungen, so dass der Besuch von Sankt-Petersburg durch die Besichtigung von zwei bis drei Fachbetrieben abgerundet werden kann.

In logistischer Hinsicht ist Sankt-Petersburg etwas schwächer angebunden als Moskau, aber günstig durch seine zahlreichen direkten Flugverbindungen nach Europa, u. a. nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Mit den Regionen Russlands ist Sankt-Petersburg durch Flug- und Zugverbindungen vernetzt. Das lässt flexible Reiseplanung mit Einbindung mehrerer Regionen und Einsatz von Gabelflügen zu (zum Beispiel, Ankunft in Moskau - Abflug von Sankt-Petersburg, oder umgekehrt).
Wir erweitern ständig die Geographie unserer Reiserouten und erarbeiten neue Programme auf Wunsch unserer Gäste. Wir sind immer offen für Besuchsangebote von regionalen Behörden und landwirtschaftlichen Betrieben, die ausländische Kollegen bei sich empfangen wollen.
© 2021 Smirenin GmbH. Bildquellen: Eigener Archiv, offene Quellen, zur Verfügung gestellt von Igor Konovalov, Sergey Zhukov, Partnerbetrieben.
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